Rezensionen, Gespräche, Interviews: »Störung im Betriebsablauf.«

Zum Buch von Thomas Ebermann »Störung im Betriebsablauf. Systemirrelevante Betrachtungen zur Pandemie«.

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»Eine linke Position zur Coronapandemie jenseits Virusverharmlosung und wohlfeiler Maßnahmen-Schelte: Grünen-Mitgründer Thomas Ebermann denunziert die Normalität der Gesellschaft unter Bedingungen der Pandemie. «

Eine Rezension von Bastian Bredtmann, DISTANZ Magazin, Mai 2022

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»Hoffnung ist das Ungewisse, Zuversicht ist das Instrumentelle.«

Interview mit Thomas Ebermann, erschienen im DISTANZ Magazin 6. Hier kann die Desktop- sowie eine Mobilversion als PDF herunter geladen werden.

»Thomas Ebermann über linke Normalitäts- und Systemrelevanzsehnsüchte, über Staatsumbauprogramme und expertenhaftes Bescheidwissen und was das alles mit illusorischem Realismus und Marginalitätserfahrungen zu tun hat.

Das Interview führten Heinrich Hofer und Norman Böttcher in lockerer Atmosphäre bei einem gemeinsamen Besuch in Graz. Daraus resultiert auch eine manchmal etwas ungeplante, zu Abschweifungen neigende Form (bzw. Formlosigkeit) des Gesprächs. Wir denken aber – auch ohne nachträgliche Verklärung –, dass gerade in dieser Form ein assoziativer Modus des Denkens zum Ausdruck kommt, der in länger vorbereiteten Ausführungen oft verloren geht.« (DISTANZ Magazin 6)

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Audiomitschnitt der Veranstaltung

Denken statt Talkshow – Reflexionen zur Pandemie
Veranstaltung im Polittbuero, Hamburg am 20. Februar 2022

Es referieren, ergänzen einander und streiten solidarisch:
Matthias Martin Becker, Nadja Rakowitz, Thomas Ebermann,
Verena Kreilinger und Wolfgang Hien

Es moderieren:
Katharina Liebsch, Professorin für Soziologie an der Helmut Schmidt-Universität Hamburg, Peter Bremme, Gewerkschaftssekretär

Videomitschnitt des Vortrags

InstitutAser – Betrachtungen zur Pandemie
Vortrag von Thomas Ebermann am 14.01.2022 beim 162. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium des Institus.

Das Institut schreibt zum Thema:

»Im Mittelpunkt des Kolloquiums stand eine Auseinandersetzung, was unter ‚Normalität‘ und was, damit verknüpft, unter ‚Bedürfnissen‘ verstanden wird bzw. zu verstehen ist. Das bedeutet zugleich die Auseinandersetzung mit den, sich im Zeitverlauf vielfach wandelnden Positionen zur Bekämpfung der Pandemie sowie zur Notwendigkeit und Reichweite der Maßnahmen des Arbeits- und Infektionsschutzes. D.h. mit der Spannbreite der Meinungen zwischen ‚NO-COVID‘, abgestuft-realer Risikominimierung und ‚Corona-Lüge‘.

Direkt zu YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=IO_eRN5HL40

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Mitschnitt der Veranstaltung im Club Voltaire in Frankfurt/Main am 20.10.2021

Störung im Betriebsablauf – Systemirrelevante Betrachtungen zur Pandemie
Lesung anläßlich der Buchmesse 2021

Der Autor formuliert eine linke Position zur Covid-19-Pandemie. Er wendet sich gegen einen Staat, der für die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Betriebs Opferbereitschaft fordert; gegen die rechten und linken Verharmloser einer todbringenden Krankheit; gegen die fortwährende Produktion falscher Bedürfnisse; gegen das große Heilsversprechen dieser Tage, dass wir, wenn wir uns alle nur richtig anstrengen, bald wieder zur »Normalität« zurückkehren können; und gegen die Vorstellung, dass diese »Normalität« etwas Erstrebenswertes sei.

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Mitschnitt der Veranstaltung im freiLand Potsdam am 22. September 2021

re:kapitulation – »Im Übel der Arbeit« – Betrachtungen zur Pandemie
Thomas Ebermann und Stefan Dietl im Gespräch, eine Veranstaltung des »Café hausZwei« / Libertalia e.V.

Direkt zu YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=o1E1GCqI5mE

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»Für verheerend halte ich, wenn man sich argumentativ in die Rolle des besseren ideellen Gesamtkapitalisten begibt.«

Interview Thomas Ebermann mit der Linzer Zeitschrift »Versorgerin«
»Die Ideologie des Kollateralschadens«
versorgerin.stwst.at

Radio Attac – Gespräch mit Thomas Ebermann. Gesendet am Sonntag, dem 19. September 2021 in Radio Rüsselsheim.
attac-netzwerk.de

17grad – Gesellschaftskritik in der Pandemie # Veranstaltung mit Thomas Ebermann und Wolfgang Hien, Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler und Autor der Studie „Die Arbeit des Körpers – von der Hochindustrialisierung bis zur neoliberalen Gegenwart“. # Gesendet am Sonntag, dem 19. September 2021 in Radio Rüsselsheim.
17grad.net

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Georg Fülberth in »Ossietzky«, 20. November 2021, S. 815/816
»Gegen die Rückkehr zur Normalität«
Rezension als PDF

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»Ebermanns Aufsatzsammlung dürfte die bislang profundeste linke Auseinandersetzung mit den Widersprüchen von Corona-Diskurs und -Politik sein, lehrreich vor allem dort, wo sie ihr Sujet in einen breiteren systemkritischen Rahmen setzt.«

Richard Schuberth in Tagebuch, 9-2021
»Unkorrumpierbare Humanität«
tagebuch.at

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»Der Ton dieses Bandes der verdienstvollen konkret-texte-Reihe ist zumeist verhalten. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei Ebermanns Buch um eine profunde kommunistische Kampfschrift auf der Höhe der Zeit handelt.«

Erwin Riess in Junge Welt, 10.09.2021
»Die Müdigkeit der Ausgeschundenen«
Weder Revolution noch Spritze: Thomas Ebermann untersucht die verwaltete Welt in der Pandemie
jungewelt.de

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»Ebermanns neues Buch öffnet den Leser:innen die Augen für die herrschende Irrationalität und fordert sie zu einem tiefen Nachdenken heraus, wie das Leben der kommenden Generationen aussehen soll.«

Wolfgang Hien in Sozialistische Zeitung, 09/2021
»Covid-19 und die Angst vor dem Tod«
Thomas Ebermanns Plädoyer für das uneingeschränkte Recht auf Leben
https://www.sozonline.de

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»Ebermanns Ausgangspunkt bleibt dagegen ‚die Analyse der Art des gesellschaftlichen Produzierens‘. Für ihn ist klar, dass die fortschreitende Vernutzung der Natur und Durchkapitalisierung der Landwirtschaft der Ursprung der Pandemie ist. Die Pandemie hat also dieselbe Ursache wie die Klimakatastrophe. Obzwar menschengemacht, erscheinen beide als Naturgewalt – das ist moderne Ideologie.«  

Christof Meueler in »Neues Deutschland«, 20.08.2021
»Das Virus macht weiter«
Gegen Corona, die Normalität und das »Immerhin«
Thomas Ebermann betrachtet die »Störung im Betriebsablauf«
https://www.nd-aktuell.de