Störung im Betriebsablauf

Buchtitel - Störung im Betriebsablauf

Systemirrelevante Betrachtungen zur Pandemie
von Thomas Ebermann

»Mein Ausgangspunkt bleibt, dass dem »Plan« des deutschen Staates ein notwendiges kapitalistisches Kalkül zugrunde liegt, nämlich das Ausbalancieren von akzeptierten Opfern und die Vermeidung einer »zu hohen«, das nötige Reservoir der Ware Arbeitskraft beeinträchtigenden Zahl von Infektionen – bei Erhalt der Loyalität gegenüber dem Staat sowie seinem regierenden und konstruktiv-oppositionellen Personal selbstverständlich.«

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Normalität – eine trostlose Hoffnung

Thomas Ebermanns am 18. September 2020 in München gehaltener Vortrag zum Nachhören.

Reflexionen zur Pandemie und dem größten Glücksversprechen unserer Zeit, dass, wenn wir alle geduldig, fleißig und die Betreffenden auch opferbereit sind, Deutschland gestärkt aus dem Ungemach hervorgehe.

Thomas Ebermann: Normalität – eine trostlose Hoffnung

Reflexionen zur Pandemie und dem größten Glücksversprechen unserer Zeit, dass, wenn wir alle geduldig, fleißig und die Betreffenden auch opferbereit sind, Deutschland gestärkt aus dem Ungemach hervorgeht.

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Warnung: Der Referent sieht sich unzuständig für alles Erbauliche, Mutmachende, dem positiv-thinking Verpflichtetem. Er sieht keine großen Chancen der Linken (wenn ihre Konzepte nur ausgereift, detailliert und durchgerechnet sind) oder gar deren mögliche ´Hegemonie´.

Er will nur – so gut er kann – sagen was ist. Und er gesteht ein, dass eine Pandemie dieses Ausmaßes bis zum März dieses Jahres von ihm, wie wohl von den allermeisten Linken, nicht antizipiert wurde; andere Phänomene der Zerstörung der äußeren Natur des Menschen – wie die Klimakrise, die chemische Produktion, die Atomkraft – ihn kenntnisreicher sahen. Er lernt nach. „Thomas Ebermann: Normalität – eine trostlose Hoffnung“ weiterlesen

Die Pandemie des Nationalismus

Unsere Anti-Heimatabende machen gerade Corona-Pause. Thorsten Mense hat sich in der Zwischenzeit mit der Plattform »Radikale Linke« aus Wien über die Pandemie des Nationalismus unterhalten.

Die Autonome Antifa Wien und die Plattform Radikale Linke hatten am 16. April 2020 zu diesem Gespräch eingeladen.

Hier gibt es jetzt den Podcast zum Nachhören.

AfD fordert: »Vaterlandlosen Gesellen den Geldhahn zudrehen!«

Dass die Liebe zur Heimat auch immer den Hass auf Nestbeschmutzer:innen in sich trägt, hat die »wahre Heimatpartei« (Alexander Gauland) ein weiteres Mal bewiesen. Mit einer kleinen Anfrage im sächsischen Landtag hat sich die AfD-Fraktion im März nach der »Finanzierung und Rechtmäßigkeit des sogenannten ‚Anti-Heimat-Abends‘ am Societaetstheater Dresden« erkundigt.

»Vaterlandlosen Gesellen den Geldhahn zudrehen!« hatte bereits letztes Jahr die AfD in Sachsen-Anhalt gefordert und sich zum Anlass unseres Auftritts in Halle mit einer ähnlichen Anfrage an den dortigen Landtag gewandt. Schließlich handele es sich bei dem Anti-Heimatabend um »eine in ihrer Schamlosigkeit nicht mehr überbietbare Hetzveranstaltung gegen Deutschland. […] Getrieben von blindem Hass werden die ‚Tradition‘ und die ‚Familie‘ kurzerhand zur ‚Hölle‘ erklärt.« Und weiter: »Eine derart exzessive Verachtung des eigenen Volkes und der eigenen Kultur greift die Grundlagen unseres Staates an.«

Wir geben uns alle Mühe …

Ebermann beleidigt Helmut Schmidt

An zwei Abenden hat Thomas Ebermann im Hamburger Schauspielhaus Helmut Schmidt beleidigt und mit Michael Weber über politisch bessere Zeiten, schlechtere Zeiten und heute geredet – am 19. Januar im Malersaal, am 25. September im Großen Haus. Eine Aufzeichnung des ersten Abends gibt es jetzt hier zu sehen.

Der Abend im Schauspielhaus jetzt auch auf DVD

Für die Bestellung gibt es 4 Möglichkeiten:

  1. In Hamburg (mpz) kaufen (Di und Do 17-19 Uhr, Sternstr. 4 im 1. Stock)
  2. Telefonisch bestellen: mpz: 040/4397259
  3. Per E-Mail bestellen: info@mpz-hamburg.de
  4. Über Internet (Bestellformular): www.mpz-hamburg.de

Anti-Heimatabend in Braunschweig

»Deutschland, der Wald, das Dritte Reich, die Heimat, das Völkische, Marcuse, Adorno, Ernst Bloch, es geht rauf und runter in der realen und in der Ideengeschichte von Linken und Rechten. (…) Die Show bedient sich aller technischen Mittel, die das Internet heute zur Verfügung stellt: Bilder, Filme, Zooms, Collagen, Musik, Zeitlupe, Fundstücke, Effekte. Es geht darum, die Entfremdung zu zeigen, die unsere Gesellschaft durchdringt und wie sie entstanden ist. Wie es dazu kam, dass alle immer rechter und gewaltbereiter werden. Wer die Veränderung der letzten zwei Generationen bewirkt hat und wie. Man sieht die Welt endlich wieder ganz klar: mit den Augen von Karl Marx und Walter Benjamin.«

»Drei Stunden Polit-Show, getragen und zusammengehalten von einer definitiv genialen Didaktik. Wer danach kein_e Kommunist_in geworden ist, muss zum Hörtest.«

Joachim Lottmann hat für die Spex ein Portrait über Thomas Ebermann geschrieben und den Anti-Heimatabend in Braunschweig besucht. Den vollständigen Text gibt es hier (leider nur hinter Paywall): 

https://spex.de/joachim-lottmann-thomas-ebermann-unser-mann-in-braunschweig/

Heimat als Drohung an alle, die anders sind

Thomas Ebermann und Thorsten Mense präsentieren ihren Anti-Heimatabend auf Einladung der Initiative 9. November im Dolbi.

Der Anti-Heimatabend in Bünde. Artikel von Ralf Bittner in der »Neue Westfälische« vom 3. Dezember 2019

»Heimat ist ein Gefühl und damit Verweigerung der Reflexion«, sagt Thomas Ebermann auf der Bühne im Dolbi, wo er auf Einladung der Initiative 9. November den gemeinsam
mit Thorsten Mense konzipierten Anti-Heimatabend «Heimat – eine Besichtigung
des Grauens« präsentiert …..

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